
Erektionsstörungen
Deine Erektion verschwindet kurz vor oder beim Sex?
Körperlich ist meist alles in Ordnung. Das Problem sitzt woanders. Damit bist du nicht der Einzige – und du musst es auch nicht allein lösen. Jeder 5. Mann erlebt das irgendwann. Meistens klappt es solo, aber nicht mit Partnerin oder Partner – das ist kein Zufall, sondern Leistungsdruck, der genau dort zuschlägt, wo es am meisten wehtut.
Die gute Nachricht: Wenn keine körperlichen Ursachen vorliegen, lassen sich Erektionsprobleme in der Regel gut behandeln. Gemeinsam finden wir heraus, wie dein persönlicher Teufelskreis entsteht und wie du das Vertrauen in deinen Körper zurückgewinnen kannst.

Ich bin Franziska Ziegler (sie/ihr)
Sexologin M.A. · Klinische Sexologin iSi
In meiner Praxis begleite ich Männer jeden Alters und sorge für einen vertrauensvollen Raum, in dem du dich authentisch zeigen kannst.
Gemeinsam stärken wir deinen Bezug zu deinem Körper und deine Selbstwirksamkeit – mit Methoden aus der körperorientierten Sexual- und Traumatherapie.
Jetzt Erstgespräch buchen Allgemeine Anfrage
✓ Sexualtherapie für Männer mit Erektionsproblemen
✓ Körperorientierte und wissenschaftlich fundierte Methoden
✓ Praxis direkt beim Bahnhof Winterthur
Bin ich hier richtig?
Vielleicht erkennst du dich in einer oder mehreren dieser Situationen wieder:
- Du verlierst kurz vor oder bei der Penetration deine Erektion.
- Im Solosex funktioniert deine Erektion, beim Sex mit deiner Partnerin oder deinem Partner jedoch nicht.
- Nach einem oder mehreren Misserfolgen kreisen deine Gedanken nur noch darum, ob es diesmal klappt.
- Du verspürst Leistungsdruck, Versagensangst oder vermeidest Sexualität.
- Die Situation belastet dein Selbstvertrauen und deine Beziehung.
Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du damit nicht allein. Ein Gossteil der Männer, die zu mir in die Praxis kommen, beschäftigt genau dieses Thema.
Jetzt Erstgespräch buchen Allgemeine Anfrage
Wie entsteht eine Erektionsstörung?
Eine Erektion kann nicht willentlich herbeigeführt werden, denn sie ist ein Reflexgeschehen. Durch den Erregungsreflex strömt Blut in die Schwellkörper des Penis und dieser wird steif.
Unterschiedlich Faktoren bremsen diesen Reflex: Gefässprobleme, Diabetes, Medikamente, hohe Beckenbodenspannung, Gedanken (Mindfuck), sexuelle Verunsicherung, Leistungsdruck und Versagensangst, Beziehungsstress.
Die Erektion beginnt sich ab einem Alter von 40 bis 50 Jahren auf natürliche Weise zu verändern. Sie setzt langsamer ein, wird weniger hart, schwankt und lässt schneller nach.
Oft beginnen Erektionsstörungen mit einem einzelnen, zunächst harmlosen Auslöser. Die Sorge, dass es erneut passieren könnte, erzeugt Anspannung – und genau diese Anspannung erschwert die nächste Erektion. So entsteht ein Teufelskreis, der sich mit der Zeit verfestigen kann.
Wenn körperliche Ursachen ausgeschlossen wurden, bestehen meist sehr gute Möglichkeiten, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Praxis direkt beim Bahnhof Winterthur
Paulstrasse 5, 8400 Winterthur
Wie kann Sexualtherapie helfen?
Strategien, um aus dem Teufelskreis auszusteigen, sind sehr individuell und erfordern Übung. Das Erreichen einer stabilen und befriedigenden Erektion ist daher ein längerfristiges Projekt, bei dem es auch um die Entwicklung erotischer Fähigkeiten geht, die weit über die Erektion hinaus reichen.
Wir arbeiten an einem oder mehreren der folgenden Themen:
- Verstehen der individuellen Logik der Entstehung der Erektionsstörung
- Erweiterung der Erregungsquellen und der Stimulationsmuster
- Entwickeln von neuen Bewegungsmustern bei der Penetration
- Vertiefung des Selbst- und Körperbezugs
- Stärkung deiner sexuellen Selbstsicherheit
- Emotionsregulation und Beruhigung des Stress-Systems in sexuellen Situationen
- Gestalten einer erotischen Kultur in der Beziehung
Das Ziel ist nicht, unter allen Umständen eine perfekte Erektion zu erreichen, sondern dass du Sexualität wieder mit mehr Gelassenheit, Freude und Selbstvertrauen erleben kannst.
Häufige Fragen zu Erektionsproblemen
Macht es Sinn, mich vor der Sexualtherapie medizinisch untersuchen zu lassen?
Ja, das macht auf jeden Fall Sinn. Urolog*innen können die Durchblutung der Schwellkörper, den Testosteronstatus und weitere wichtige Faktoren (z.B. Diabetes), welche die Erektion beeinflussen, untersuchen.
Warum habe ich als jüngerer Mann bereits Erektionsstörungen?
Das kann verschiedene Gründe haben. Können medizinische Faktoren ausgeschlossen werden, hat es oftmals mit einem Teufelskreis zu tun. Leistungsdruck erzeugt Versagens-Angst und Stress, diese wiederum wirken sich aus auf den Körper und im speziellen auf die Durchblutung der Schwellkörper im Penis.
Wie lange dauert eine Sexualtherapie bei Erektionsstörungen?
Das ist recht unterschiedlich. Zuerst geht es darum, im Detail herauszufinden, wie Mann das Problem macht. Über individuell angepasste Körperübungen können danach die Durchblutung gefördert, Stress reguliert und Selbstvertrauen zurückgewonnen werden. Das Erreichen einer stabilen und befriedigenden Erektion ist daher ein längerfristiges Projekt und hängt auch von der Motivation ab.
Kann ich während der Therapie auch Viagra nehmen?
Manchmal ist es sinnvoll, dass während der Sexualtherapie ein PDE5-Hemmer zur Unterstützung eingenommen wird. Es ist jedoch empfehlenswert, dies im Voraus mit eine*r Arzt*in gut zu besprechen, da sich nicht alle Produkte gleichermassen eignen.