
Pornosucht – Therapie in Winterthur
Du kennst Pornos schon seit der Jugend – sie gehören für dich zum Solosex einfach dazu. Ohne sie geht fast nichts mehr, oder ist mit Anstrengung verbunden. Für dich allein ist das kein Problem.
Aber dein*e Partner*in leidet darunter. Es gibt Diskussionen oder du verheimlichst dein Verhalten. Vielleicht stellst du auch fest, dass dir Paarsexualität wenig Lust bereitet, du das Interesse und die Präsenz verlierst oder es schwierig wird, eine Erektion zu bekommen oder den Orgasmus zu erreichen.
Das lässt sich verändern.
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Ich bin Franziska Ziegler (sie/ihr)
Sexologin M.A. · Klinische Sexologin iSi
Bei mir findest du einen Raum, in dem du dich zeigen darfst, wie du bist – ohne Bewertung, ohne Scham. Was du erlebst, nenne ich nicht Sucht, sondern dranghafte Sexualität: ein Muster, das dein Körper sich wahrscheinlich irgendwann angewöhnt hat, um mit schwierigen Gefühlen zurechtzukommen. Gemeinsam nähern wir uns dem an, was dahintersteckt, und finden neue Wege aus dem Mechanismus – mit körperorientierten Methoden aus der Sexual- und Traumatherapie.
Kommt dir das bekannt vor?
- Ohne Pornos fällt es schwer, überhaupt erregt zu werden
- Immer extremere Inhalte sind nötig, um noch etwas zu spüren
- Du schaust heimlich – aus Scham, aus Schuldgefühl, oder weil du Streit vermeiden willst
- Beim Sex zu zweit fehlt die Präsenz, die Lust, manchmal die Erektion
- Pornos dienen dir eher als Flucht – vor Stress, Einsamkeit, Leere, Frust
- Du hast schon versucht aufzuhören, aber es hält nicht lange
Wenn du dich hier wiedererkennst: Genau dafür ist Sexualtherapie da.
So arbeiten wir zusammen
Wir schauen genau hin: Was löst den Drang aus? Welche Gefühle, welche Gedanken, welche körperlichen Veränderungen stecken dahinter? Ziel ist nicht die Abstinenz, sondern dass du wieder lustvoll und körpernah Sexualität erleben kannst – allein und zu zweit.
Dafür nutzen wir Bewegung, Atmung, bewusste Berührung ohne Erregung und die erotische Kommunikation und Resonanz mit deinem Gegenüber. Dabei wird dein ganzer Körper wieder als Erregungsquelle erotisiert – nicht nur das Schauen von Porno.

Praxis direkt beim Bahnhof Winterthur
Paulstrasse 5, 8400 Winterthur
Häufige Fragen
Betrüge ich meine Partner*in, wenn ich Pornos schaue?
Nein, nicht unbedingt. Solosexualität ist Privatsache. Oft wird Pornokonsum jedoch pathologisiert oder moralisch bewertet. Dies ist nicht hilfreich, denn Pornokonsum ist weder eine moralische Schwäche noch eine Charaktersache, sondern vielmehr eine emotionale und körperliche (Dys)regulation.
Partner*innen leiden häufig am Verlust der Intimität und Präsenz in der Paarsexualität. Dies kann sehr schmerzhaft erlebt werden und erfordert ein tieferes Verständnis, Unterstützung in der (Paar)Kommunikation und Geduld.
Woran erkenne ich, dass mein Pornokonsum problematisch ist?
Problematisch wird der Pornokonsum, wenn dadurch Leidensdruck entsteht, beispielsweise in Form von Scham- und Schuldgefühlen oder einem Gefühl der Leere. Auch wenn die Partnerschaft leidet, die Erektionsfähigkeit im Paarsex eingeschränkt ist oder der Konsum zwanghaft wird, ist dies problematisch.
Kann ich vom Pornokonsum überhaupt wegkommen?
Ja, das ist möglich. Menschen können ihren Konsum reduzieren, die Inhalte verändern, auf ihre Fantasiewelt umstellen und ihre Erregungsquellen erweitern, beispielsweise indem sie ihren Körper besser wahrnehmen. Dies ist aber nur möglich, wenn sie verstehen, was sie verlieren und was sie gewinnen, wenn sie den Pornokonsum aufgeben.
Den Pornokonsum komplett einzustellen, ohne alternative Verhaltensweisen aufzubauen, führt meist zu Rückfällen. Eine nachhaltige Veränderung erfordert die Stärkung des sexuellen Lusterlebens ohne Bildschirm.
Warte nicht zu lange – hol dir Hilfe.
Dranghaftes Pornoschauen ist ein erlerntes Muster – kein Charakterfehler. Und erlernte Muster lassen sich umlernen.