Sexuelle Unsicherheiten und Angst vor dem ersten Mal

Traumatherapie in Winterthur

Wenn der Körper noch festhält, was längst vorbei ist

Fühlst du dich oft angespannt oder getrieben? Schämst du dich mehr, als dir lieb ist? Spürst du deinen Körper manchmal kaum? Wirst du leicht abgelenkt oder schnell nervös? Streiten innere Stimmen in dir oder werten dich und andere ab? Hast du das Gefühl, nicht ganz präsent zu sein?

Das liegt nicht daran, dass etwas «falsch» mit dir ist. Dein Nervensystem reagiert auf eine Situation, die dich an Vergangenes erinnert.

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Franziska Ziegler, Traumatherapie in Winterthur

Ich bin Franziska Ziegler (sie/ihr)
Somatic Ego State Therapeutin · Sexologin M.A. · Klinische Sexologin iSi

In meiner Praxis sorge ich für einen vertrauensvollen Raum, in dem du dich zeigen darfst, wie du bist. Gemeinsam stärken wir deinen Bezug zu deinem Körper und deine Selbstwirksamkeit – mit Somatic Ego-State-Traumatherapie (SEST), Achtsamkeit und weiteren körperpsychotherapeutischen Methoden.

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Wenn alte Erfahrungen ins Heute hineinwirken

Trauma bedeutet nicht nur, dass etwas Schwieriges passiert ist. Es bedeutet auch, dass die Stressenergie dieser Situation im Nervensystem gespeichert bleiben kann – dein Körper erinnert sich noch lange später und reagiert mit Angst, Rückzug, Übererregung oder innerer Taubheit.

Klient*innen berichten beispielsweise von:

  • Ständiger innerer Anspannung oder Erschöpfung
  • Starken emotionalen Reaktionen auf Kritik oder Konflikte
  • Dem Gefühl, innerlich blockiert oder erstarrt zu sein
  • Schwierigkeiten, eigene Gefühle wahrzunehmen
  • Einem sehr starken inneren Kritiker
  • Wiederkehrenden Beziehungsmustern
  • Dem Gefühl, «nicht ganz bei sich» zu sein

Die gute Nachricht: Dein Nervensystem ist lernfähig. Heilung ist möglich. Mit Somatic Ego-State-Therapie (SEST) kannst du zu mehr innerer Stabilität, Selbstkontakt und Lebendigkeit finden.

Was ist Somatic Ego State Therapie?

SEST verbindet mehrere wissenschaftlich fundierte Ansätze: Somatic Experiencing nach Peter Levine, Ego-State-Therapie nach John und Helen Watkins und achtsamkeitsbasierte Methoden. Körper, Emotionen und innere Anteile werden dabei gleichzeitig angesprochen.

Im Prozess können:

  • Festgehaltene Stressreaktionen im Nervensystem gelöst werden
  • Verletzte innere Anteile gesehen und nachgenährt werden
  • Neue Erfahrungen von Sicherheit entstehen
  • Selbstregulation und innere Stabilität wachsen

Wichtig zu wissen: Du musst belastende Erlebnisse nicht noch einmal detailliert erzählen. Wir arbeiten vorwiegend mit deinen aktuellen Körperempfindungen und Reaktionen – behutsam und ohne Überflutung.

Wenn du spürst, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für Veränderung ist, begleite ich dich gerne.

Für wen SEST geeignet ist

Für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Paare – bei Themen wie Persönlichkeitsstärkung, Selbstkontakt, Stress- und Leistungsdruck, Beziehungsschwierigkeiten, Verlust und Trauer, übermässigen Scham-, Schuld- oder Angstgefühlen, Transgenerationale Themen, der Bewältigung von sexualisierter Gewalt, chronischen Verspannungen, Erschöpfung, intrusiven Gedanken, Schlafstörungen oder einem negativen Selbstbild.

Der erste Schritt

Es braucht Mut, sich auf eine Therapie einzulassen. Und genau darin liegt oft der Anfang von Veränderung. Im Erstgespräch lernen wir uns kennen, du bekommst Raum für dein Anliegen und deine Fragen, und wir spüren gemeinsam, ob diese Begleitung für dich stimmig ist.

Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

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Häufige Fragen

Muss ich traumatische Erlebnisse noch einmal detailliert erzählen?

Nein. In der körperorientierten Traumatherapie steht nicht das erneute Durchleben belastender Erinnerungen im Vordergrund. Stattdessen wird mit den aktuellen Körperempfindungen und Reaktionen des Nervensystems gearbeitet. Das ermöglicht eine behutsame Verarbeitung ohne Überflutung und Überforderung.

Wie läuft eine Sitzung ab?

Jede therapeutische Begleitung ist individuell. Der Prozess orientiert sich an deinem aktuellen Erleben, deinem Tempo und deinen Ressourcen.

  • Zu Beginn steht der Aufbau einer vertrauensvollen und sicheren therapeutischen Beziehung. Wenn sich Körper und Nervensystem sicher fühlen, können Heilungsprozesse entstehen.
  • Im weiteren Verlauf werden verschiedene innere Anteile (Ego States) behutsam wahrgenommen, zum Beispiel über Gespräch, Körperempfindungen oder innere Bilder. Besonders wichtig ist dabei zunächst der Zugang zu ressourcenreichen Anteilen (innere Stärke, angenehmer Ort) oder unterstützenden Erinnerungen.
  • Auch der Körper spielt eine zentrale Rolle. Achtsame Körperwahrnehmung, kleine Bewegungsimpulse oder Atemveränderungen können dem Nervensystem helfen, gespeicherte Stressreaktionen Schritt für Schritt zu regulieren.
  • Im therapeutischen Prozess können verletzte innere Anteile korrigierende Erfahrungen von Sicherheit machen. Ziel ist es, die verschiedenen Anteile der Persönlichkeit besser zu verstehen und für eine unterstützende Zusammenarbeit zu gewinnen. Dabei wird bei SEST immer auch auf körperliche Reaktionen geachtet und diese für den Prozess miteinbezogen.

Der Prozess erfolgt immer mit grossem Respekt vor deinen Grenzen.

Wie lange dauert eine traumatherapeutische Begleitung?

Das ist sehr individuell und hängt unter anderem von deinem Anliegen und deinen Ressourcen ab. Manche Menschen erleben bereits nach einigen Sitzungen spürbare Veränderungen, andere wünschen sich eine längerfristige Begleitung.


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