Sexualtherapie in Winterthur

Lustlosigkeit und Orgasmusprobleme

Du hast kaum Lust auf Sex oder spürst beim Paarsex wenig?

Viele Frauen erleben genau das – obwohl sie ihren Partner, ihre Partner*in lieben und im Solosex vielleicht sogar problemlos einen Orgasmus erreichen. Gemeinsam finden wir heraus, weshalb das so ist und wie du wieder mehr Lust, ein gutes Körpergefühl und sexuelle Lebendigkeit entwickeln kannst.

Franziska Ziegler, Sexualtherapie Winterthur

Ich bin Franziska Ziegler (sie/ihr)
Sexologin M.A. · Klinische Sexologin iSi

In meiner Praxis sorge ich für einen vertrauensvollen Raum, in dem du dich authentisch zeigen kannst. Gemeinsam stärken wir deinen Bezug zu deinem Körper und deine Selbstwirksamkeit – mit Methoden aus der körperorientierten Sexual- und Traumatherapie.

Praxis direkt beim Bahnhof Winterthur
Paulstrasse 5, 8400 Winterthur

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Du bist hier am richtigen Ort wenn …

  • Du kaum noch Lust auf Sex hast.
  • Du deinen Partner, deine Partner*in  liebst, aber wenig sexuelles Verlangen spürst.
  • Dir beim Solosex ein Orgasmus gelingt, beim Paarsex jedoch selten oder gar nicht.
  • Du beim Sex mit deinen Gedanken abschweifst anstatt im Körperflow zu sein
  • Du deine Vagina  wenig oder gar nicht spürst.
  • Du dich fragst, ob mit dir etwas nicht stimmt.

 

Wenn du dich darin wiederfindest, bist du nicht allein. Lustlosigkeit und Orgasmusprobleme gehören zu den häufigsten Anliegen von Frauen in meiner Praxis.

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Wie kommt es dazu?

Viele Frauen glauben, sexuelle Lust müsse von selbst und spotan entstehen.

In Wirklichkeit entwickelt sich Sexualität über viele Jahre. Sie entwickelt sich über einen Lernprozess, der durch Erfahrungen, Körperwahrnehmung, Beziehungen, Stress, Erziehung und das Nervensystem beeinflusst wird. Und zudem ist die weibliche Lust kontextsensibel. 

Wenn der Bezug zum eigenen Körper oder zum vaginalen Innenraum nur schwach ausgeprägt ist oder Sexualität vorwiegend mit Druck verbunden ist bzw. war, können Lust und Orgasmus erschwert sein.

Die gute Nachricht: Diese Fähigkeiten lassen sich ein Leben lang weiterentwickeln – mehr zu spüren ist lernbar und der Kontext kann aktiv gestaltet werden. Neugierig?

 

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Lustlosigkeit ist bei Frauen weit verbreitet

Lori Brotto, eine kanadische Sexualwissenschafterin beschreibt in ihrem Buch «Better Sex Through Mindfulness» (2022), dass 50% aller Frauen im Verlauf ihres Lebens über längere Zeit von sexueller Lustlosigkeit betroffen ist.

Zahlreiche Studien beschreiben, dass Frauen ihre sexuelle Erregung weniger gut wahrnehmen als Männer. Könnte Lustlosigkeit bei Frauen etwas mit ihrer Fähigkeit zur Wahrnehmung ihrer sexuellen Erregung zu tun haben?

Die Wirkung von Berührung

Viele Frauen berichten in der Sexualtherapie, dass sie ihren vaginalen Innenraum kaum spüren oder es sich «dort unten taub anfühlt». Das hat nichts mit mangelnder Weiblichkeit oder einem Defekt zu tun.

Unser Gehirn entwickelt seine Wahrnehmung durch wiederholte Erfahrungen. Werden bestimmte Körperbereiche wenig berührt oder erkundet, entstehen dort weniger differenzierte Sinneseindrücke und dieser Bereich finden nur einen kleinen Platz auf der sensorischen Landschaft im Gehirns.

Die Wahrnehmung des vaginalen Innenraums und der sexuellen Erregung kann gefördert werden – unabhängig vom Alter.

Was hilft bei die Lustlosigkeit?

Alles, was die Vagina unterstützt, besser zu spüren:

  • Es ist wichtig, dass Nervenzellen die ihnen entsprechenden Reize erfahren. Nervenzellen in der Vagina reagieren mehrheitlich auf Druck, Dehnung und Temperatur und nicht auf Reibung. Eine Vagina braucht folglich eine andere Art von Berührung, um wahrgenommen zu werden als eine Klitoris.
  • Manche Nervenzellen – vor allem diejenigen für die Wahrnehmung von inneren körperlichen Prozessen – brauchen Zeit. Langsame Berührungen und Bewegungen unterstützen die Wahrnehmungsfähigkeit.
  • Entspannte Muskeln fördern die Durchblutung und diese wiederum unterstützt die feine sensorische Wahrnehmung.
  • Ein weiterer ganz entscheidender Faktor ist die Atmung. Durch sie können wir sogar auf unser autonomes Nervensystem einwirken.

Wenn du deine Wahrnehmung im Geschlecht, deinen Bezug zum Körper und deine sexuelle Lust selbstbewusst in die Hand nehmen möchtest, dann nimm mit mir Kontakt auf.

 Ich lade dich ein.

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Häufige Fragen

Warum kriege ich keinen vaginalen Orgasmus und andere Frauen können das?

Ein vaginaler Orgasmus ist kein automatisch angeborenes Phänomen, sondern das Ergebnis eines sexuellen Lernprozesses. Ein Orgasmus kann sowohl klitoral als auch vaginal ausgelöst werden und hängt von verschiedenen Faktoren ab: Kann die Frau die Erregung ausreichend steigern? Hat sie den Innenraum der Vagina sensorisch als erregbaren Raum integriert? Ist sie sexuell selbstsicher und kompetent?

Welche Rolle spielen die Hormone (Pille, Eisprung, PMS) bei der Lustlosigkeit?

Hormonelle Faktoren können eine Rolle spielen, sind jedoch selten alleinige Ursache. Viel häufiger finden sich Grenzen im sexuellen Lernprozess und in der Paardynamik wie zum Beispiel in folgenden Aussagen: «Mein sexuelles Stimulationsmuster ist sehr spezifisch und passt nicht zu dem, was mein Gegenüber macht.» «Ich habe Glaubenssätze im Kopf, die mich hindern, sexuelle Lust zuzulassen und mich als sexuelles Wesen zu zeigen.» «Das, was wir zusammen machen im Paarsex empfinde ich als langweilig.» «Unsere Paardynamik hindert mich, mich hinzugeben.»

Kann Lustlosigkeit auch einfach ein Schutzmechanismus sein?

Ja, das kann durchaus sein. Das verminderte Begehren hat dann eine regulierende Funktion und schützt vielleicht vor Überforderung, vor Schmerzen, vor Beziehungskonflikten etc. Lustlosigkeit ist dabei nicht ein «Defekt», sondern Ausdruck einer inneren Logik und verständlich. Es geht therapeutisch darum, die hemmenden Faktoren zu verstehen, vorhandene Ressourcen zu stärken, die Sicherheit auszubauen sowie Erotisierung zu erweitern.

Soll ich bei Lustlosigkeit allein oder sollen wir als Paar in die Sexualtherapie kommen?

Beides ist möglich und gut. Zunächst wird bei Paaren die Paarsexualität evaluiert, um Ressourcen und Begrenzungen zu verstehen. Danach ist es sinnvoll, dass jede Person in einer Einzelsitzung ihren psychosexuellen Lernprozess betrachtet, wodurch ein sehr umfangreiches Verständnis dafür entsteht, wie die Lustlosigkeit entstanden ist oder «gemacht wird».

Oft betrifft sexuelle Lustlosigkeit aber nur eine Person, weshalb es sinnvoll ist, wenn vor allem sie Unterstützung erhält.


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