
Unsicher vor dem ersten Mal
Sexualtherapie für Anfänger*innen und junge Menschen
Sexualität (allein oder im Paar) war für dich bis jetzt kein grosses Thema und irgendwie fühlst du dich unsicher beim Gedanken daran. Für viele Menschen sind sexuell-intime Momente mit herausfordernden Gefühlen wie Angst, Unsicherheit und Scham verbunden. Die Erfahrung zeigt, dass sich unangenehme Gefühle zu wandeln beginnen, sobald sie angenommen und ihre Schutzfunktion erkannt wird.
Gute Liebhaber*innen werden nicht einfach so geboren. Sie haben investiert in ihren sexuellen Lernprozess.
Das kannst du auch!
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Ich bin Franziska Ziegler (sie/ihr)
Sexologin M.A. · Klinische Sexologin iSi
In meiner Praxis sorge ich für einen vertrauensvollen Raum, in dem du dich authentisch zeigen kannst. Gemeinsam stärken wir deinen Bezug zu deinem Körper und deine Selbstwirksamkeit – mit Methoden aus der körperorientierten Sexual- und Traumatherapie.
Praxis direkt beim Bahnhof Winterthur · Paulstrasse 5, 8400 Winterthur
Typische Themen
- Verunsicherung im Körperbild
Penisgrösse, Vulvalippen, Nacktheit, Muskeln und Körperform - Erstes Mal
Angst vor Schmerzen, Angst vor Erektionsverlust oder Zu-früh-Kommen, Unerfahrenheit, Scham, Verhütung, Kommunikation, Pornoskripts im Kopf, Unwissenheit bezüglich anderen Geschlechtern - Konsens und Grenzen
Kommunikation, Tempo, eigene und fremde Bedürfnisse, Alkohol und Substanzen, Gesetz - Pornos
Unrealistische Skripts, enge visuelle Stimuli, Gewohnheiten und Erregungsmuster, kognitive Dissonanz bezüglich eigener sexuellen Vorlieben, Drang - Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität
Unsicherheit, Bezug zum sexuellen Körper, inneres und äusseres Comingout, queere Community - Beziehungsmodelle
Polyamorie, offene Beziehung, Monogamie, Konsens, Bindungsmuster, Kommunikation - Gefühlskarussell
Sehnsucht nach Verbundenheit, sexuelle Lust, Intimität, Scham, Selbstvertrauen, Genuss, Freude, Angst
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Was passiert in der Beratung?
- Du lernst vor allem dich selbst besser kennen, findest heraus, was dir und deinem Körper Lust bereitet und wie du diese geniessen kannst.
- Du erfährst, was weibliche, männliche und queere Sexualität verbindet und unterscheidet.
- Du probierst aus, wie du jemanden verführen kannst.
- Du verabschiedest dich von sexuellen Mythen und Idealisierungen – und entdeckst selbstsicher deine eigene Sexualität mit einem Gegenüber.
Häufige Fragen
Ich hatte noch nie Sex – ist das normal?
Ja, das ist absolut normal. Sexualität entwickelt sich bei jedem Menschen in seinem eigenen Tempo. Es gibt keinen Zeitpunkt im Leben, an dem man «Sex gehabt haben muss». Mich würde interessieren: Leidest du darunter – oder ist es eher der Gedanke, dass man in deinem Alter schon weiter sein sollte?
Viele Menschen verbinden sexuelle Erfahrung mit Attraktivität oder Reife. Aber dein Wert als Mensch hängt nicht davon ab, ob du schon Sex hattest. Manchmal hat das «Noch-nicht» auch eine Funktion. Vielleicht schützt es dich vor etwas, vor Druck, vor Überforderung oder vor einer Situation, die sich noch nicht stimmig anfühlt. Wir können in der Sexualtherapie gemeinsam schauen, was es für dich bedeutet.
Wie kann ich sexuelle Hemmungen abbauen?
Hemmungen verschwinden nicht einfach durch Mut, sondern durch Verständnis, Selbstsicherheit und neue Erfahrungen im eigenen Tempo. Es geht also zuerst darum, die Logik der Hemmungen verstehen zu lernen: Was genau hemmt: Angst, Scham, Leistungsdruck?
Dann ist es hilfreich, die eignen Glaubensätze genauer anzuschauen. Unrealistische Ideale erzeugen nämlich Druck und hemmen die Erregung. Und weil Sexualität erlernbar ist, kann durch bewusste Wahrnehmung, Atem, Bewegung und Musterveränderung Sicherheit wachsen.
Ich habe Angst vor Intimität – was kann ich tun?
Angst vor Intimität ist nichts Ungewöhnliches. Oft steckt etwas sehr Sinnvolles dahinter. Und es bedeutet auch nicht, dass du keine Nähe willst, sondern dass Nähe sich unsicher anfühlt.
Du fühlst dich vielleicht unsicher in deinem sexuellen Körper, hast Bedenken, sexuell nicht zu genügen, hast die Vorstellung, dass du deine Unsicherheit nicht zeigen darfst oder vergangene Erfahrungen spielen hinein. Wir können in der Sexualtherapie gemeinsam anschauen, wovor genau dein Körper dich schützt.
Rahmen und Vertraulichkeit
Als Sexualtherapeutin unterstehe ich der beruflichen Schweigepflicht. Informationen an Dritte werden grundsätzlich nur mit dem Einverständnis der Klient*innen weitergegeben. In gewissen Situationen kann eine Schweigepflichtsentbindung hilfreich sein, damit eine Austausch mit den Psychotherapeut*innen oder Ärtz*innen stattfinden kann.
Ich verpflichte mich den Grundsätzen der WHO zu sexueller Gesundheit und reflektiere mein Handeln laufend in Supervisionen und Intervisionen mit Fachkolleg*innen.
Bereit für den ersten Schritt?